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HPV-VirusDie HPV-Erreger (humane Papillomaviren) können Haut und Schleimhäute des Menschen infizieren. Alle HPV-Typen verursachen ausschließlich lokale Infektionen und breiten sich innerhalb des Körpers nicht aus.

Es gibt mehr als 150 verschiedene HPV-Typen, die sich alle in ihrer genetischen Struktur leicht voneinander unterscheiden. Cirka 30 Typen treten im Genitalbereich auf und infizieren dort die Schleimhautzellen. Diese Viren werden durch Sexualkontakte übertragen. Es wird zwischen Hochrisiko- und Niedrigrisiko-HPV-Typen unterschieden.

Hochrisiko-HP-Viren verursachen Zellveränderungen, die – wenn sie nicht erkannt werden – zu Krebsvorstufen oder Gebärmutterhalskrebs werden können. Gebärmutterhalskrebsist die weltweit zweithäufigsten Krebsart bei Frauen. An ihr sterben jährlich über 270.000 Frauen. Meist ist die Infektion dann aber bereits länger als 18 Monate vorhanden. Nur in seltenen Fällen, wenn z.B. ein geschwächtes Immunsystem vorliegen, kann der Zeitraum zwischen der Virusinfektion und der Entwicklung einer Krebsvorstufe oder Gebärmutterhalskrebs auch kürzer sein.

Eine Infektion mit HPV macht noch keine Krankheit. Die vorübergehende Infektion mit HPV ist ein normales Ereignis. Ein sicherer Schutz davor ist kaum möglich. Die meisten HPV-Infektionen sind harmlos. Nur eine über längere Zeit bestehende Infektion mit so genannten Hochrisiko-HPV-Typen kann Gebärmutterhalskrebs verursachen.

Spezieller Abstrich zum Nachweis von HPV-Viren, somit verbesserte Erkennung von Vorstufen des Gebärmutterhals-Krebses (1 Abstrich ca. alle 3 Jahre ausreichend, falls keine HPV-Viren gefunden werden

Seit 1971 bezahlen die Krankenkassen die jährliche Vorsorgeuntersuchung für alle Frauen über 20 Jahren. Dabei sucht der Arzt nach veränderten Zellen am Gebärmutterhals. Die Vorsorgeuntersuchung wird nach ihrem Erfinder, dem griechischen Anatom George Papanicolaou (1883-1962), Pap-Test genannt.

Wie bei jedem medizinischen Test gibt es auch beim Pap-Test falsch positive und falsch negative Testergebnisse. Eine Studie zur Aussagekraft des Pap-Abstriches zeigte eine Sensitivität von etwa 51 % und eine Spezifität von etwa 98 %. Der HPV-Test zeigte beim Nachweis von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen eine klinische Sensitivität von 95% und ist somit deutlich "empfindlicher".

Erst bei unklarem oder auffälligem Pap-Test-Ergebnis bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen den HPV-Test als Nachfolgeuntersuchung.

Das Zellmaterial für den HPV-Test wird mit einem Spezialträger entnommen. Beim Nachweis von Hochrisiko-HPV-Typen werden die Kontrolluntersuchungen in kürzeren Abständen durchgeführt. Kommt es zu deutlichen Zellveränderungen kann frühzeitig mit einem kleinen Eingriff das erkrankte Gewebe entfern werden.

 

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